Wenn ein Angreifer sich in den Router hackt und von dort aus hemmungslos ins Ausland telefoniert: Muss der Kunde dann die Rechnung zahlen? Verbraucherschützer berichten über einen aktuellen Fall und geben Tipps.

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat sich in einen aktuellen Fall eingeschaltet, in dem eine Familie eine überraschend hohe Telefonrechnung bekam - diese wird umgangssprachlich auch als Schockrechnung bezeichnet. Statt regulär 40 bis 50 Euro sollte die Familie auf einmal 468 Euro bezahlen - was war geschehen?

Die Familie L. aus dem westsächsischen Crimmitschau tat nach Eingang der erhöhten Rechnung das richtige und warf erst einmal einen Blick auf den Einzelverbindungsnachweis. Dort waren für einen Monat 14 Stunden Auslandsgespräche aufgeführt, die sich zu einem Rechnungsposten von 410 Euro summiert hatten. Doch die Familie beteuert, diese Telefonate nicht geführt zu haben.

Nicht veranlasste Gespräche: Muss der Telefon-Kunde zahlen?

Unter der Überschrift "besser kein Mut zur Lücke" schreibt die Verbraucherzentrale in ihrer heutigen Mitteilung, dass es sich vermutlich um einen Hackerangriff auf den Router gehandelt habe. Sicherheitslücken an den Geräten wären das Einfallstor, über das Hacker aus dem Internet in die Router-Firmware eindringen und diesen dann fernsteuern beziehungsweise - wie in diesem Fall - zur Anwahl von Telefonnummern im Ausland missbrauchen.

Zwischen dem Provider und der Familie begann nun ein Streit darüber, ob die Familie diesen Rechnungsposten bezahlen muss oder nicht. Der Provider beharrte auf der Zahlung, da die Gespräche "nachweislich vom Anschluss der Familie ausgelöst worden" seien. Die Verbraucherschützer stellten sich allerdings auf die Seite der Familie: "Nach den Regelungen des Telekommunikationsgesetzes hat ein Anbieter keinen Entgeltanspruch gegen den Nutzer, wenn diesem die Inanspruchnahme nicht zugerechnet werden kann und er dies nachweist", bekräftigt eine Sprecherin der Verbraucherzentrale ihre Auffassung, dass für die Familie keine Zahlungspflicht besteht. Im Folgenden wird nicht erläutert, ob dieser Streit bereits zu einem Abschluss gekommen ist und ob oder wie sich die Konfliktparteien geeinigt haben.

Auch ohne Rechtspflicht regelmäßig Firmware-Updates einspielen

Die Verbraucherzentrale verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2010, in dem entschieden wurde (Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08), dass der private Anschlussinhaber alle technischen Maßnahmen zu treffen hat, die einem Durchschnittsnutzer zuzumuten sind. Allerdings hat der BGH zwischenzeitlich auch entschieden, dass es Nutzern nicht zuzumuten sei, die Netzwerksicherheit fortlaufend dem neusten Stand der Technik anzupassen (BGH-Urteil vom 19. Juli 2012, Az. III ZR 71/12).

Eine Pflicht des Nutzers, sich regelmäßig nach verfügbaren Firmware-Updates zu erkundigen, sei demnach äußerst zweifelhaft, schreibt eine Sprecherin der Verbraucherzentrale. Sie empfiehlt den Internet-Nutzern aber grundsätzlich eine eigenständige Kontrolle der Routersicherheit. Manche Diensteanbieter würden die Router der Kunden zwar aus der Ferne aktualisieren. Oft würden Provider, Netzbetreiber oder Hersteller aber neue Firmware nur auf ihrer Homepage zum selbstständigen Download durch die Nutzer bereitstellen. In diesem Fall sollte der Nutzer sich selbst darüber informieren, ob es eine neuere Firmware gibt, die gegebenenfalls Sicherheitslücken schließt. Damit könne man "den meist nervenaufreibenden Auseinandersetzungen mit dem Anbieter über hohe bzw. unklare Rechnungsposten" entgehen.

Quelle: teltarif.de

Wichtiger Hinweis für den Schutz Ihres Telekommunikationssystems 
vor Hackern und Gebührenbetrügern!

Stuttgart. „Neun Prozent Zuwachs ist ein überwältigendes Ergebnis für die E-Handwerke“, kommentiert Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, die von den Handwerkskammern im Land erhobenen Ausbildungszahlen.

Die baden-württembergischen E-Handwerksbetriebe haben vergangenes Jahr 1.595 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Mit 133 Einsteigern mehr als im Vorjahr stehen die E-Handwerke auch im Vergleich mit dem Gesamthandwerk prächtig da: Neun Prozent Zuwachs bedeuten einen Wert deutlich über dem Landesdurchschnitt, der bei weniger als einem halben Prozent liegt. Von den rund 19.300 Jugendlichen, die sich 2014 in Baden-Württemberg für eine Ausbildung im Handwerk entschieden haben, hat demnach fast jeder zwölfte einen Beruf der Elektro- und Informationstechnik gewählt.
Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt – schließlich haben die E-Handwerke bundesweit massiv für sich geworben. Zum Beispiel mit einem Kinospot, der zeigt, dass hinter den Ausbildungsberufen der Branche weit mehr steckt als es das Klischee des „Schlitzeklopfers“ kolportiert. „Die Kampagne zeigt auf zielgruppengerechte Art und Weise, dass die E-Handwerke interessant und technisch höchst anspruchsvoll sind“, so Bürkle. Eine Botschaft, die zumindest in Baden-Württemberg angekommen zu sein scheint.
Die hervorragenden Zahlen seien aber auch darauf zurückzuführen, dass hierzulande zusätzliche Anstrengungen unternommen wurden: „Auf die bundesweite Google-Adwords-Kampagne haben wir nochmal eine Schippe draufgelegt. Der Erfolg dieser Investition lässt sich an den Klickraten unserer Online-Ausbildungsbörse deutlich ablesen“, so der Fachverbandspräsident weiter. Außerdem startete der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg letztes Jahr eine Ausbildungsoffensive, die den Betrieben im Land das nötige Rüstzeug zu einer zeitgemäßen Strategie für die Suche nach Auszubildenden vermittelt hat. „Hinzu kommt, dass viele unserer Innungen deutlich aktiver geworden sind und für die E-Handwerke geworben haben – beispielsweise auf lokalen Ausbildungsmessen“, ist Bürkle voll des Lobes.
„Die ganze Mühe hat sich nun ausgezahlt“, freut sich Bürkle. Es müsse aber auch klar sein, dass man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen darf: „Als vom Fachkräftemangel stark betroffene Branche ist es für uns immens wichtig, unsere Auszubildendenzahlen konstant hoch zu halten. Um dies zu erreichen, müssen wir unsere Anstrengungen über die nächsten Jahre hinweg verstetigen.“

Quelle: Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

AVM Fritz!Box 4080

Mit der FRITZ!Box 4080 präsentiert AVM einen leistungsstarken High-End WLAN-Router für Ihr Gigabit-Heimnetz. Die neu entwickelte FRITZ!Box im aufrecht stehenden, weißen Design können Sie ganz flexibel sowohl an Kabel- als auch DSL-Anschlüssen und mit Glasfasermodems einsetzen.

Das beste WLAN für höchste Ansprüche

Die neue FRITZ!Box 4080 unterstützt die neuen Technologien WLAN AC Wave 2 und MU-MIMO (Multi-User Multiple Input Multiple Output). Damit stellt sie das beste WLAN für hohe Ansprüche sicher.

Der neue WLAN-Router funkt auf zwei Frequenzen: 4 x 4 Multi-User MIMO auf 5 GHz und 4 x 4 MIMO auf 2,4 GHz. Auf diese Art und Weise kann er mehrere WLAN-Anwendungen gleichzeitig mit Geschwindigkeiten von bis zu 2,5 GBit/s bedienen. So profitiert jedes einzelne WLAN-Gerät nicht nur von einem schnelleren Datendurchsatz, sondern auch von geringerer Latenz und einem reduzierten Stromverbrauch.

Ideal für mehrere datenintensive Anwendungen gleichzeitig

Für datenintensive Anwendungen ist die FRITZ!Box 4080 bestens gerüstet. Ganz gleich, ob es sich um das Streamen von 4K-Filmen, um Online-Spiele oder um mehrere Personen im Heimnetz handelt, die sich gleichzeitig mit ihren Smartphones und Tablets per WLAN verbinden: Die notwendigen Datenströme verarbeitet der neue WLAN-Router rasend schnell und in bester Qualität. Allein mit WLAN N im 2,4-GHz-Band können auf jedem der vier Datenströme 200 MBit/s übertragen werden, also bis zu 800 MBit/s brutto auf dieser Frequenz.

Hier findet jeder Anschluss

Die neue FRITZ!Box bietet neben dem ultraschnellen WLAN einen Gigabit-WAN-Port, vier Gigabit-LAN-Ports sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse. Zwei analoge Telefonanschlüsse, eine DECT-Basisstation sowie ein interner ISDN-Anschluss runden die Top-Ausstattung des neuen WLAN-Routers ab.

Mit dem aktuellen FRITZ!OS verfügt die FRITZ!Box 4080 über zahlreiche Komfortfunktionen wie FRITZ!NAS, Medienserver, WLAN-Gastzugang, Smart Home, Auto-Update und MyFRITZ.

Die Deutsche Telekom hat auf der CeBit 2015 Magenta Eins Business für kleinere und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Der Tarif verbindet Mobilfunk, Netzwerk und Cloud-Dienste und richtet sich ab jetzt auch an Geschäftskunden.

 

Magenta Eins Business: Telekom bringt Festnetz und Mobilfunk zu Geschäftskunden.

Magenta Eins Business: Cloud, Mobil und Netzwerk

Magenta Eins Business enthält für die Kommunikation mit dem Smartphone eine Telefon-Flat in alle deutschen Netze (Festnetz und Mobil), eine SMS-Flat und maximal 500 MByte schnelles Internet im LTE-Netz. Im Büro wird eine Internetverbindung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s möglich sein. Der Cloud-Dienst iMeet Basic für Audiokonferenzen mit bis zu 10 Teilnehmern ist integriert. Zusätzlich gibt es rund 100 GByte Online-Speicherplatz.

Business-Tarife von der Telekom: Die Preise

Magenta Eins S Business kostet ab 44,95 Euro monatlich. Ab 59,95 Euro gibt es mit Magenta Eins M Business eine maximale DownloadGeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s und einen maximalen Upload von bis zu 10 MBit/s. Magenta Eins L Business kostet ab 74,95 Euro und bietet zusätzlich eine Festnetz-Flat in 18 Länder, eine feste IP-Adresse und einen Download von bis zu 100 MBit/s und einen Upload mit bis zu 40 Mbit/s.

Magenta Eins Business wird am 18. Mai 2015 starten.

Quelle: chip.de