HANNOVER - Die Deutsche Telekom will den Deutschen helfen, sicherer im Internet zu surfen. Ab dem zweiten Quartal will der Bonner Telekommunikationskonzern daher ein kostenloses Softwarepaket für Privatkunden sowie kleine und mittelständische Unternehmen anbieten, kündigte Telekom-Vorstand Reinhard Clemens am Sonntag auf der CeBIT in Hannover an.

"Kunden sind mit Sicherheitssoftware oft überfordert," sagte er. Gleichzeitig seien viele Bürger nach den Enthüllungen des früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden verunsichert.
Das Schutzpaket enthält neben einem Anti-Viren-Programm auch Anwendungen für verschlüsselte Internet-Verbindungen, einen sicheren Datenspeicher, die Verschlüsselung von Daten in der Cloud sowie auch ein Programm, mit dem man beim Surfen im Internet möglichst wenig Spuren hinterlässt. Angewendet werden können die Schutzprogramme sowohl am heimischen PC als auch auf dem Smartphone und Tablet.
Die Telekom plant zudem ein umfassenderes Sicherheitspaket mit erweiterten Funktionen. Für den Vollschutz müssen die Kunden dann aber bezahlen. Einen möglichen Preis für den Vollschutz wollte die Telekom noch nicht nennen.

Quelle: www.finanzen.net

 

Das Bundeskabinett hat zusätzliche Funkfrequenzen für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland freigeben. Damit einher geht auch der Wechsel zum neuen Format DVB-T2. Bisherige DVB-T-Nutzer müssen technisch aufrüsten.

Das Bundeskabinett hat am 11. Februar eine Verordnung beschlossen nach der die bisher von DVB-T belegten 700-Megahertz-Frequenzen künftig für mobiles Internet geöffnet werden. Die Änderungsverordnung erlaubt es, den Frequenzbereich von 694-790 MHz wahlweise für Rundfunk- oder Mobildienste zu nutzen. Damit wurden die rechtlichen Voraussetzungen für eine im zweiten Quartal 2015 geplante Auktion der Frequenzen geschaffen. Die Einnahmen daraus – Infrastrukturminister Dobrindt erwartet einen Milliardenbetrag – sollen für den Breitbandausbau eingesetzt werden. Außerdem sollen Nutzer von drahtlosen Mikrofonanlagen, die auf die neue Technik umsteigen müssen, aus diesen Mitteln entschädigt werden.

Die 700-Megahertz-Frequenzen werden schrittweise durch die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 frei. DVB-T2 bietet eine größere Programmvielfalt, zudem kann in HD-Auflösung gesendet werden. Ein besserer mobiler Empfang soll ebenfalls möglich sein. Der neue Standard ist allerdings nicht mit der Vorgängerversion kompatibel. Daher werden sich Fernsehzuschauer, die bislang das digitale Antennenfernsehen DVB-T empfangen, einen neuen Decoder für DVB-T2 anschaffen oder auf einen anderen Empfangsweg wie Satellit, Kabel oder Internet ausweichen müssen.

Durch die Bereitstellung der frei werdenden Frequenzen für den Mobilfunk will die Bundesregierung bis 2018 eine flächendeckende Grundversorgung mit Breitbandanschlüssen von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreichen. So war es schon im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Aktuell ist dies bundesweit für ungefähr für zwei Drittel der Haushalte möglich.

Quelle:
Petra Schulze
FV EIT BW
Technische Beraterin

AVM zeigt auf der Cebit 2015 neue Fritz!-Produkte für den schnellen Breitbandzugang (DSL und LTE).

Dazu zählen einer Mitteilung zufolge unter anderem die Fritz!Box 7430 für rein IP-basierte Anschlüsse und die Fritz!Box 6820 LTE für zuhause und unterwegs. Auch zuhause wird das Leben aus Sicht des Herstellers aus Berlin-Moabit vielseitiger und schneller: Surfen auf Notebook und PC, Streaming von 4K-Filmen, Online-Spiele auf Konsolen, Tablets, Smartphones und TV - und über drahtlose Multi-Room-Systeme läuft Musik. Die Anwender nutzten gleichzeitig viele mobile Geräte und erwarteten reibungslose Anwendungen.

Dafür sei schnelles und stabiles WLAN gefragt, das die verschiedenen Geräte gleichzeitig mit Daten versorgt. Dies biete die neu entwickelte Fritz!Box 4080, die dank Multi-User-MIMO-Technologie (WLAN AC Wave 2) einen theoretischen maximalen Funknetz-Durchsatz von 2,5 Gigabit pro Sekunde liefert. Für Einsteiger eignet sich laut AVM die Fritz!Box 4020, die kleinste Fritz!Box aller Zeiten. Sie ist genauso wie der "große Bruder" 4080 ein reiner WLAN-Router und lässt sich damit an jedem Modem betreiben.



Die neuen Fritz!Box-Modelle 4080 und 4020 sind reine WLAN-Router ohne Modem.
Foto: AVM

In einem neuen Layout präsentiert sich nach AVM-Angaben die Vorschau auf das kommende Fritz!OS (die Software der Fritz!Box). Ein Highlight ist demnach die neue Heimnetzübersicht, die auch Schnurlostelefone, Powerline-Steckdosen oder WLAN-Repeater anzeigt. Außerdem sollen sich Software-Updates für alle Fritz!-Produkte im Heimnetz demnächst zentral verwalten lassen. Das neue Fritz!OS sei überdies optimiert für den Einsatz von Tablets und Smartphones, heißt es weiter. Den Stand C4 von AVM finden Interessierte auch in diesem Jahr wieder in Halle 13.

Quelle: AVM

Wer ein öffentliches WLAN zum Surfen benutzt, lebt meist gefährlich. Denn die Funknetze sind nur selten abgesichert und die über Smartphone, Tablet oder Laptop gesendeten Daten werden unverschlüsselt übertragen. Hacker haben dann leichtes Spiel, die Daten abzugreifen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. 

missbrauchen.

Wir haben einen professionellen Hacker losgeschickt, um zu prüfen, wie sorglos Menschen an öffentlichen Hotspots mit ihren Daten umgehen. Frank Timmermanns erklärt, wie man die Nutzung sicherer macht. (10.02.2015)


Öffentliche WLAN-Netze, so genannte Hotspots, werden immer beliebter. Kein Wunder, schließlich ist es wirklich praktisch, im Café mal eben die Mails zu checken oder kurz online den Kontostand zu überprüfen, ohne dass dafür das eigene Datenvolumen schrumpft. Doch so mancher User geht beim Hotspot-Surfen viel zu sorglos mit seinen Daten um. Die meisten öffentlichen Netze übertragen die ausgetauschten Daten unverschlüsselt. Sie können von Hackern mitgelesen werden.
 
„So können Passwörter ausspioniert und E-Mailadressen gekapert und missbraucht werden. Im schlimmsten Fall können Bankdaten ausgekundschaftet werden und andere gehen dann damit einkaufen“, skizziert Frank Timmermann vom Institut für Internetsicherheit in Gelsenkirchen die Gefahren. Vor allem die E-Mailadresse sei für die Angreifer interessant, so der Experte, denn diese ermögliche den Zugang zu vielen weiteren Diensten. Das Prozedere ist simpel: Haben die Hacker erstmal einen E-Mailzugang übernommen, gehen sie beispielsweise auf die Seiten von Shopping-Anbietern oder sozialen Netzwerken und geben dort an, sie hätten ihr Passwort vergessen. Sie lassen das Passwort zurücksetzen – und schon haben sie die Kontrolle über weitere Bereiche des Users.
 
 
Quelle ZDF.de