Bei Kälte wird dem Akku von Smartphones, Handys & Co. viel abverlangt. Wer im Winter nicht richtig mit dem Gerät umgeht, muss beim Akku Leistungseinbußen oder gar Schäden in Kauf nehmen. 5 Tipps für Ihre Kunden, wie sie mit dem Akku richtig durch die kalte Jahreszeit kommen.

Temperaturschwankungen
Für den Besitzer eines Smartphones oder Handys gilt es, das Gerät bei Kälte immer warm zu halten. Aber gerade beim Wechsel von niedrigen zu hohen Temperaturen - oder anders herum - kann schon ein weiteres Problem für den Akku auftreten: Beim Temperaturwechsel kann sich durchaus Kondenswasser bilden. Ein Fallbeispiel: Das Smartphone wurde im Winter im Auto vergessen und man will es wieder in einer warmen Umgebung nutzen. Hier sollte der Nutzer das Gerät - sofern es noch eingeschaltet ist - zunächst ausschalten und warten, bis sich die Geräte-Temperatur langsam an die Zimmertemperatur angeglichen hat. Ansonsten läuft man Gefahr, dass sich im Inneren bzw. beim Akku des Gerätes Kondenswasser bildet und dieses Schäden verursacht.

Feuchtigkeit meiden
Der Akku hat es zwar warm, wenn man das Handy oder Smartphone direkt am Körper trägt. Allerdings kann es dann auch unter Umständen passieren, dass der Akku dann einer zu hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt wird. Gerade unter einer dicken Jacke kommt man schneller ins Schwitzen, auch bei niedrigeren Temperaturen. Die Hersteller weisen in ihren Handbüchern oft daraufhin, dass eine zu hohe Luftfeuchtigkeit dem Gerät Schaden zufügen kann. Dies gilt natürlich auch für den Akku. Deshalb ist es ratsam, Handy, Smartphone & Co. gegebenenfalls in eine wasserdichte Hülle einzulegen oder in eine Folie bzw. wiederverschließbare Plastiktüte zu legen. Dann kann keine Feuchtigkeit eindringen.

Leistung optimieren
Kalte Temperaturen im Winter tragen dazu bei, dass sich die Ladefähigkeit des Akkus verringert. Der Akku muss daher immer warm gehalten werden. Am besten trägt man das Handy bei einem Winterspaziergang in einer Innentasche der Jacke - also nah am Körper. Die Aufbewahrung in einer nicht im Inneren isolierten Tasche oder einem Rucksack bietet keine optimale Bedingung als Kälte-Schutz. Hilfreich kann an dieser Stelle aber durchaus eine entsprechende zusätzliche Hülle oder kleine Tasche sein, in die man das jeweilige Gerät steckt. Die Aufbewahrung des Handys bei kalten Temperaturen in einem Auto ist auch keine gute Idee, da sich die Temperatur im Inneren des Fahrzeugs schnell an die außen vorherrschende Temperatur angleicht. Halten wir fest: Damit die Akkuleistung fast immer optimal ist, muss der Akku es warm haben (idealerweise ab 10 Grad Celsius aufwärts).

Funktionen deaktivieren
Wer die Laufzeit seines Akkus im Winter und auch sonst verlängern bzw. beibehalten will, kann den Stromverbrauch reduzieren, indem nicht genutzte Funktionen bzw. Apps einfach deaktiviert werden. Dazu gehören unter anderem automatische Update-Prozesse. Aber es spart auch Strom, wenn man das WLAN deaktiviert, wenn man eh unterwegs ist. So wird nicht ständig automatisch nach einem neuen WLAN-Netz gesucht. Der Akku kann außerdem geschont werden, wenn man die Hintergrundbeleuchtung des Displays bei der Nutzung des Smartphones herunterregelt. Kleinere Einsparungen erreicht der Nutzer auch bei Aufnahmen mit der Handy-Kamera: Sofern gute Lichtverhältnisse vorhanden sind, lohnt es, den Blitz zu deaktivieren.

Transport von Akkus bzw. Ersatz-Akkus
Generell gilt es, den Akku warm zu halten, damit dieser eine optimale Leistung erbringen kann. Natürlich betrifft dies auch Wechsel- bzw. Ersatz-Akkus, die der Nutzer ebenfalls nicht kalt in das jeweilige Gerät einstecken sollte. Wer in der Kälte unterwegs ist und einen Ersatzakku benötigt - sofern dieser überhaupt wechselbar ist - sollte diesen warm einpacken. Gerade viele Highend-Smartphones besitzen keinen austauschbaren Akku mehr. Hier greifen Nutzer dann gerne auch mal zu Akkupacks, die man bei kalten Temperaturen am besten wie einen Ersatz-Akku behandelt, da ansonsten die Kapazität verringert wird.

Quelle: Teltarif.de

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